Kulturliste-Freiburg | Info
SC-Stadion - Umbau - Ausbau - Neubau?
Dienstag, den 10. April 2012 um 13:39 Uhr

Rede zum Zweistufenplan SC-Stadion-Um-, Aus- oder Neubau in der Sitzung des Gemeinderats am 27. April 2012  (G-11/2520.Punkt 1 und 2)

Jetzt am Wochenende hieß es, noch vier Mal klatschen. Ich fürchte, bis wir zu einer endgültigen Entscheidung in Sachen Stadion kommen, dürfen wir noch erheblich mehr klatschen und wir wollen hoffen, dass wir auch immer etwas zu beklatschen haben. Freiburg und sein zukünftiges SC-Stadion, das ist eine „Liebe mit Hindernissen“, handelt es sich doch um eine weitreichende Entscheidung, bei der es eigentlich nur Gewinner und keinen Verlierer geben sollte. Ist der SC doch mit der Kultur und dem schönen Wetter der wichtigste Werbeträger unserer Stadt, scheiden sich bei der Frage Ausbau oder Neubau die Fangeister und nicht nur die. Eine ganze Stadt könnte gefragt werden, wenn die Entscheidung sich eines Tages zuspitzen würde auf zwei Alternativen. Aber so weit sind wir noch lange nicht und momentan findet die rege Bürgerdiskussion auf Bloggs, in Briefen und Stellungnahmen und in unzähligen Leserbriefen statt. Kaum ein Thema bewegt die Bürgerinnen und Bürger mehr mit so vielen Meinungen!

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Vertragslaufzeit "Palazzo Colombino"
Dienstag, den 10. April 2012 um 13:36 Uhr

Rede zur Entscheidung „Palazzo Colombino - Palazzo Teatro o.ä.“ an die FWTM und die Vertragslaufzeit in der Sitzung des Gemeinderats am 27.3. (Vorlage G-12/022)

Die UL hat den Antrag gestellt, die Vertragszeit mit der FWTM auf drei Jahre zu begrenzen und die Stadt aufgefordert, nach alternativen Standorten zu suchen.

Der Antrag fand eine Mehrheit im Gemeinderat.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Palazzo colombino und Palazzo Teatro? Mit dieser Frage sind wir schon mitten im Geschehen. Schade, dass wir diese Vorlage nicht im Aufsichtsrat der FWTM auf der Tagesordnung hatten, ich weiß, das muss nicht sein, aber wir reden dort inzwischen über soviele Dinge, die für Freiburgs politisches und gesellschaftliches Leben mehr oder weniger wichtig sind, auch das „Palazzo Teatro“ oder „Colombino“ ist nach 10 Jahren ein kontinuierlicher Bestandteil des winterlichen Freiburger Eventlebens geworden.  Leisten kann sich das übrigens nicht jeder. Die vorliegende Drucksache ist unserer Meinung nach ein inhaltlicher Schnellschuss, einseitig und suggeriert ein Wettbewerbsverfahren, das es in Wirklichkeit nicht geben kann, nicht an diesem Platz. Es handelt sich hier offensichtlich um einen kuriosen Wettstreit zweier Anbieter, die auch gleichzeitig die Erfinder dieses Labels sind und inzwischen eigene Wege gehen.

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Papstbänke
Montag, den 30. Januar 2012 um 13:20 Uhr

An den
Oberbürgermeister der Stadt Freiburg
Herrn Dr. D. Salomon

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,

wie aus der Badischen Zeitung vom 26.1. zu erfahren war, gibt es aus dem Bestand der ursprünglich 5000 Papstbänke, die seit Herbst zum Verkauf angeboten sind, noch circa 700 Bänke als Restposten und der Verkauf wird am 22.Februar eingestellt. Da die Stadt Freiburg meiner Meinung nach weiterhin ein großes Defizit an Sitzgelegenheiten auf öffentlichen Plätzen und Wegen/Straßen hat, die einfach nur zum Innehalten und Verweilen auffordern und nicht an Gaststätten oder Cafes angeschlossen sind, möchte ich Sie bitten, mit dem Ordinariat Freiburg und dem Erzbischof Verhandlungen aufzunehmen, dass die Stadt 50 Bänke von der Kirche geschenkt bekommt. Das hätte einen Gegenwert von 20.500 Euro. Meiner Meinung nach wäre das nur recht und billig, wenn die Stadt bei ihrem finanziellen Einsatz für den Papstbesuch einen solchen Gegenwert nach abgeschlossenem Verkauf durch die kath. Kirche geschenkt bekäme. Meine Recherchen haben ergeben, dass die Stadt Freiburg schon 10 Bänke angekauft hat  (für 5000.- Euro), die jetzt größtenteils in den Freiburger Ortsteilen stehen. Nebenbei wäre zu fragen, wer entschieden hat, wieviele Bänke durch die Stadt angekauft werden und wo diese heute stehen.

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Wir vertrauen auf die Zukunft
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 15:29 Uhr

...so steht es nunmehr seit über drei Monaten in der Kaiser Joseph Strasse zu lesen auf einem überdimensionierten Transparent der Sparkasse Freiburg und der Firma Unmüssig. An Freiburgs schönster Baulücke stört das übergroße Transparent ganz besonders! Es stellt sich doch die Frage, ob sich das  Zukunftsvertrauen der beiden Baupartner noch deckt mit den Vorstellungen der meisten Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Und da sind doch erhebliche Zweifel anzumelden. Freiburg steht eine harte Wohnungs- und Mietendebatte ins Haus und selbst die Kanzlerin schwört uns alle auf härtere Zeiten ein. Das Transparent mußte übrigens schon einmal weichen: Es wurde in der Nacht vor dem Papstbesuch von der Bundespolizei auf Geheiß von FWTM-Chef  Dallmann abmontiert und dann von Herrn Unmüssig als gestohlen gemeldet!! Aus welchen Gründen auch immer sollte das Transparent selbst dem Papst nicht zugemutet werden. Also: „MUT ZUR LÜCKE“... so heißt die Bürgerinitative, die sich eine schier unlösbare Aufgabe gestellt hat, nämlich die Verhinderung des Neubaus der Sparkasse und der Firma Unmüssig zugunsten eines traumhaften Platzes zum Verweilen für jung und alt mitten in der geschäftigen Innenstadt. In Windeseile vergrößert sich diese Bürgerinitiative, weil die Freiburger Bevölkerung diese Jahrhundertchance der Stadtentwicklung ergreifen will. Natürlich ist hier Uopie im Spiel, - es handelt sich hierbei nicht etwa um die garantierte freie Sicht bis zum Mittelmeer, aber fast, - und ein innerstädtischer Grund und Boden wäre einmal nicht vermarktet worden zu Höchstpreisen und in immer noch größerer Dichte!  Das wäre dann im Sinne einer anderen Zukunft, für die es richtig und wichtig ist, zu denken, zu fordern und zu streiten!

Veranstaltung der Unabhängigen Listen „Freiburg im UL3 Ranking“ am Mittwoch, den 18.1. 2012 in der Elisabeth Schneider Stiftung, Wilhelmstrasse 17a ab 19.ooh mit Beiträgen und einem Liedprogramm der Musiktheatergruppe "Die Schönen der Nacht"

 
Verkauf der Villa Mitscherlich vom Tisch
Freitag, den 13. Januar 2012 um 13:51 Uhr

Hallo zusammen,

nachdem ich nun die Vorlage für den Gemeinderat bekommen habe, kann ich heute bereits freudig mitteilen, dass ein Verkauf der Villa Mitscherlich nicht mehr vorgesehen ist. Es hat sich wohl intern die Kulturverwaltung durchgesetzt. In dem 20 Seiten Papier zur "Veräußerung von Streubesitz und Übersicht der Streubesitzobjekte" sind insgesamt 146 Objekte in städtischem Besitz aufgeführt, die in drei Kategorien unterteilt sind:

1. zeitnahe Vermarktung
2.keine Vermarktung
3.von der Bauverwaltung auf Innenentwicklungs-bzw Nachverdichtungspotential zu überprüfen.

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Unser Fußballstadion und die Namensgebung
Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 12:10 Uhr

Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

eigentlich handelt es sich hier um einen normalen Vorgang, wie es in der Fußballbranche Gang und Gebe ist. Und dennoch sollte dieser Vorgang nicht unkommentiert über die Bühne gehen. Unser Dreisam-Stadion erfährt nun nach 2004 einen weiteren Namenswechsel und man darf gespannt sein, wann dieser Name nun wieder geändert wird. Aber warum soll es uns anders gehen als dem Hamburger Sportverein, dessen Volksparkstadion von AOL-Arena zu HSH-Nordbank und jetzt schließlich zu Imtech-Arena mutierte. Wir sollten froh sein, dass der Stadionname an Attraktivität inzwischen gewonnen hat, dass Firmen von außerhalb sich jetzt mit dem Dreisam-Stadion schmücken wollen und dass der neue Name durchaus eine Stärke Freiburgs nach außen trägt, nämlich die Solartechnik.

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Interview mit den Gemeinderäten Atai Keller, Kullturliste und Daniel Sander, CDU zum Erhalt des Ratsstübles in Freiburg
Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 01:00 Uhr

Hier können Sie sich das gesamte Interview anhören:

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Weitere Infos zum Ratsstüble finden sie u.a. in der Badischen Zeitung:

Wie geht es mit dem Ratsstüble in Freiburg weiter?

Gebäude bleiben erhalten - das Lokal nicht!

 
Fragen der Badischen Zeitung und Antworten von Kult
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 14:12 Uhr

[ Download PDF ]

 
Wahlprüfsteine der Freiburger Initiative „Kultur Macht Reich“ zur Kommunalwahl 2009
Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 14:10 Uhr

[ Download PDF ]

 
Gespräch mit der Freiburger Künstlerschaft über ihre Situation
Mittwoch, den 16. November 2011 um 01:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde der Kulturliste!

Wir veranstalten am Sonntag, den 20.11. von 16.00 bis 19.00 Uhr ein Gespräch mit der Freiburger Künstlerschaft über ihre Situation, ihre Wünsche und Defizite,  soweit wir sie durch verschiedene Verteiler erreicht haben. Unter dem Titel "Kulturzeit - Kunst im Gespräch" wird die Kulturliste in regelmäßigen Abständen Bereiche und Sparten des Freiburger Kunst und Kulturlebens im Morat-Institut zur Diskussion stellen, um den Zustand der Szene einmal von den Betroffenen selbst aufzurollen. Es gibt zwar ein Freiburger Kulturkonzept, aber Papier ist geduldig und die Politik braucht Anstöße. Zu diesem Gespräch sind auch alle Mitglieder der Kulturliste Freiburg herzlich eingeladen. Bitte gebt diese Einladung auch an Freiburger bildende Künstler und Künstlerinnen weiter, sofern sie von der Einladung noch nichts wissen. Im Anschluss gibt es einen kleinen Imbiss. Ich bitte um Rückmeldung, wer von der Kulturliste kommt.

Beste Grüße
Atai Keller

 
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